Songtext
Aufgefahren 1736, Grube Kaiser Rudolf genannt
Doch 1947 unter Wernerschacht und Rovnost bekannt
352 Lachter Teufe auf der Pechblende gebaut
Ein tödliches Grab, jedweder Menschlichkeit beraubt
Zum Krieg verdammt, in Tod und Leiden
Im Krieg gefangen, in Angst und Todesreigen
In Lager gepfercht, in Zwang und Qual
Im Schacht, zerschunden, verstrahlt, niemals eine Wahl
Ein regennasser Oktobertag, grau, kalt und so trüb
Getrieben von den Wächtern, unter Tritten und Gelächter
Hinunter die Mauthausner Stiege, hinein in den Schacht
Baut das Uranerz, bis tief in die Nacht, schlecht bewacht…
...Dem Steiger schauderte es, er ließ sie schnell allein
In 50 Lachter Teufe in den Albert Lüftungsstollen hinein
Die gesammelte Schicht der 21 Zwangsarbeiter
Lang geplant, lang erkundet, doch nun war die Stunde
Die 21 1947
Sägen, hauen; durch Eisen und Beton
Danach ein Gitter aus Stahl, hielt sie nicht auf
Die dünnen Gestalten, zwängten sich durch das kleine Loch
Hinaus in die Freiheit, hinfort vom tödlichen Joch
Sie flohen durch die Nacht, am Reste des Schlickturms vorbei
Der Regen durchnässte die Wälder, die Wege, die Flur
Durch das Wetter verloren die Bluthunde ihre Spur
Die 21
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Opened in 1736, known as the Emperor Rudolf Mine
But in 1947 known as the Werner Shaft and Rovnost
352 fathoms deep, built on pitchblende
A deadly grave, stripped of all humanity
Doomed to war, to death and suffering
Trapped in war, in fear and a dance of death
Crammed into camps, in bondage and torment
In the shaft, battered, irradiated, never a choice
A rain-soaked October day, grey, cold and so gloomy
Driven by the watchmen, amid kicks and laughter
Down the Mauthausner Stairs, into the shaft
Mining the uranium ore, deep into the night, poorly secured...
...The head miner shuddered, he quickly left them alone
Fifty fathoms deep into the Albert ventilation adit
The assembled group of 21 forced labourers
Long planned, long scouted, but now the hour had come
The 21, 1947
Sawing, chiselling; through iron and concrete
Then a steel grille, but it did not stop them
The frail figures squeezed through the small hole
Out into freedom, away from the deadly yoke
They fled through the night, past the remains of the Schlick tower
The rain soaked the woods, the paths, the fields
The bloodhounds lost their trail in the weather
The 21