Songtext
Im Sonnenlicht des Morgens, steht er rot wie trocken Blut
Die Wächter sie grinsen, sie treten dich hasserfüllt voll Wut
Drängen dich in die staubigen Wolken, hinein in den Todesturm
In die Uranmühle hinein, im Lager Vykmanov II
Zur Vernichtung bist du freigegeben, mahlst das Gestein bis zum Tod
Der Turm des Todes, Der Turm so letztgültig blutig ziegelrot
Niemand wird dir hier, nur einen Funken Gnade gewähren
Im Turm des Todes, wirst du deinen kriechenden Zerfall gebähren
Pfaffen, Katholiken, Offiziere, alte Beamte; Mukl genannt
(Můž určený k likvidaci - zur Liquidierung bestimmter Mann)
Zur Liquidierung verbannt, von blutrot verschmiert kommunistischer Hand
Hier gab es keine Gottesgnade, verlassen von jedwedem Wahn
Hier half kein Betteln, kein Beten, nur von der Hölle in die Hölle zu fahr`n
Der Turm des Todes
(Rudá věž smrti)
Es knirscht, es kracht, am Tag und in der Nacht
Wenn du dich zu Tode schuftest, im Lager liegst, so schlaflos, so wach
Allgegenwärtig das Mahlen, hat sich in dein Gehirn gefressen
Wie der Uranstaub in deinen Lungen, dein wuchernder kleiner Erzengel, dein Uranerzengel
Keinerlei Schutz, Uranstaub auf der Haut
und zwischen den letzten Zähnen
Bis du dein dünnes Blut erbrichst, Opfertier von Weltmachtsplänen
Wenn der Eiter dünne Haut durchbricht,
dann sei der Krebs dein einz`ger Gott
Wenn du im Turm im Staub zerbrichst,
hörst du die Walzen und ihren Hohn wie Spott