Von der Aufnahme Des Zwerges Fluch EP
Songtext
Zwischen Stein und Staub gefangen, in Finsternis
Liegt er Stunden, Tage, Jahre? Dem Tode gewiss...
Unter Tränen bat er, inständig um Gnade
Er wusste welche Schuld, er sich selbst aufgeladen
Der König, er sprach: „ich führ dich hinaus,
doch blicke niemals mehr aufs Gold, blick stets nur voraus“
Wieder Übertage, sog er ein, die frische Luft
Sein Herz ging ihm auf, vom lieblichen Waldesduft
Er schwor niemals mehr in den Berg hinein zu gehn
Und wanderte nach Haus, um nach seinen Lieben zu sehen
Doch sie alle waren fort, sein Haus von Fremden bewohnt
Er erzählte das erlebte, doch niemand verstand
Da sprach ein Greis, dass die Grube vor Jahrhunderten verbrach
Niemals jemand mehr dort einfuhr, in den Berge hernach
Auf dem Hügel vor seinem Dorf
Blickte er in den Wald zum Berg
Auf dessen schwarzem Gipfel
Sitzt auf seinem Thron der alte Zwerg
Des Zwerges Fluch, ward nur zum Teil gebannt
Jeder ist längst vergangen, den er geliebt und einst gekannt