Von der Aufnahme Tôdhên Uoþal
Songtext
In den unergründlichen tiefen des Geistes
Da liegt das Wissen, längst vergessen
In den unergründlichen tiefen der Berge
Da liegt ein Tal, längst vergessen
In den ewigen Schatten des Gebirges
Wo dunkle Tannen, bedeckt von eisigem Froste wurzeln
Im Eisenthal...
In der Erde ruhen seit längst verstrichenen Zeiten
Rostige Klingen, zerborstene Schilde
Gebeine und längst vergangenes Blut
Den Mächten geopfert, Mann und Ross
Blut und Stahl, im Eisenthal...
Nur zur Wintersonnenwende, am Scheitel Dagaz
Erstrahlt Sols blasses, winterliches Antlitz
An der Krone, der heiligen Eiche des Donners
Eiskristalle glänzen, am frostbedeckten Opferstein
-Im Eisenthal...
Auch nach tausend vergangenen Wintern
Ist das kristalline Element, erfüllt
Von bitterem Geschmack verrosteten Eisens
Den Mächten geweiht, Mann und Roß
Blut und Stahl, im Eisenthal...
Auch nach hunderten, vergangenen Generationen
Sind die Tiefen des Geistes, erfüllt
Vom bitteren Geschmack der Verdrängung
Wessen du geweiht, Natur und Erde
Blut und Fleisch
Wessen du geweiht, Natur und Erde
Blut und Fleisch, verborgene Erinnerung...
Lyrik 01/2007 - Musik 07/2006