Von der Aufnahme Vom schwarzen Schmied
Songtext
Keinen Tag wurd ich mehr älter,
dies ist nun wohl die sogenannte Ewigkeit
Keinen Tod kann ich mehr sterben,
so machte sich in mir, die verzehrende Verzweiflung breit
Kein Rufen, kein Bitten und auch kein Flehen
Mein Herr, der Geist des Berges, ward niemals mehr gesehn
Mein Rufen, mein Bitten und auch mein Flehn
In der Einsamkeit des Berges, ward er niemals mehr gesehn
Ich grub in Teufen, wie niemand zuvor
Holte jedes Geheimnis des Berges hervor
Grub mich durch die Unterwelt, Jahr zu Jahrhundert
Wanderte von Land zu Land, lehrte was mir vom Berg wurd gelehrt
So wurd ich selbst der Meister, der Geist des Bergesund auch der Erde
Kupfer, Bronze und Eisen, brachte ich der Menschenwelt
Die Schmiedekunst sogar; (dies) wurd mein liebstes Zauberwerk
Doch dies weiß keiner der Weisen und Gelehrten
Den Stahl für Mord und Macht, sie stets zu sehr verehrten
Den Stahl für Mord und Macht
Die Menschheit wurde mir zuwider,
als die Erkenntnis, nicht mehr zu verdrängen war
Nicht zum Nutzen und nicht zum Guten, wurden Erze abgebaut
So wendete ich mich ab von ihnen,
ging auf den Berg in den mächt´gen Wald
Nahm mein Heim in Einsamkeit, baute Haus und eine Schmiede
Umringt von Bäumen war mein Schacht, abgeteuft ins Herz der Welt
